Förderung in Sachsen

Förderung des präventiven Herdenschutzes zur Vermeidung von Nutztierschäden

Im Freistaat Sachsen werden Präventionsmaßnahmen gefördert, die dem Schutz von Schafen und Ziegen sowie Wild in Gattern dienen. Dies gilt sowohl für Hobbyhalter als auch Tierhalter im landwirtschaftlichen Haupt- oder Nebenerwerb und umfasst den gesamten Freistaat Sachsen. Hintergrund für die Ausweitung des Fördergebietes auf den gesamten Freistaat ist die zu erwartende weitere Ausbreitung der Wölfe in Regionen, in denen sie bisher nicht dauerhaft anwesend waren.
 
Die Anschaffung folgender Maßnahmen zum Herdenschutz ist förderfähig:
- mobile Elektrozäune
- Breitbandlitzen ("Flatterband" als Übersprungschutz)
- Herdenschutzhunde
- Unterwühlschutz bei Wildgattern (inkl. Installationsleistung)
 
Die obengenannten Maßnahmen fallen unter den Punkt E „Vorhaben zur Prävention vor Wolfsschäden“, Förderrichtlinie „Natürliches Erbe“. Ab sofort können die Investitionskosten in voller Höhe erstattet werden, da die Europäische Kommission am 11. Januar 2019 die Anhebung der Förderung für Investitionen in den Schutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild vor Wölfen auf 100 Prozent der Anschaffungskosten genehmigt hat. Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Wichtig ist, dass vor Anschaffung der Herdenschutzmaßnahmen erst ein Antrag bei der Bewilligungsbehörde eingereicht werden muss!
 
Auf der Internetseite des Sächsischen Staatsministerium sind die Richtlinie und die Antragsformulare ("Unterlagen zu Vorhaben der Prävention vor Wolfsschäden") erhältlich. 
 
Zur Antragsstellung sind die ausgefüllten und unterzeichneten Formulare inkl. eines Kostenangebotes bei der Bewilligungsstelle Investitionsförderung Landwirtschaft (BIL) des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) einzureichen:
 
Bewilligungsstelle Investitionsförderung Landwirtschaft (BIL)
Adresse: Zur Wetterwarte 11, 01109 Dresden
 
Ansprechpartner LfULG, BIL

Barbara Fischer

Telefon: (0351) 8928-3800

Telefax: (0351) 8928-3399

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gudrun Krawczyk

Telefon: (0351) 8928-3801

Herbert Ast

Telefon: (0351) 8928-3804

 

Bei Fragen zum Antragsverfahren bzw. zur Beratung bzgl. empfohlener Schutzmaßnahmen steht Ihnen Herr Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein OT Haßlau zur Verfügung.

 

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Achtung

„Auf Grund der Umstrukturierung des Wolfsmanagements im Freistaat Sachsen, ist das Kontaktbüro nur temporär besetzt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung auf unserer Startseite. Der Internetauftritt wird ab Mai wieder aktualisiert.

Terminanfragen für Vorträge, Exkursionen oder Ähnlichem, sowie sonstige Anfragen zu Wölfen in Sachsen, werden ab Mai 2019 an die im Aufbau befindliche Fachstelle Wolf weitergeleitet. Presseanfragen werden beantwortet.

Anmeldungen für die regelmäßigen Informationsveranstaltungen in der Wolfsscheune in Rietschen richten Sie bitte an die Natur- und Touristinformation des Erlichthofes unter der Telefonnummer 035772-40235 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hinweise auf Wölfe sowie Meldungen bzgl. geschädigter Nutztiere, auffälliger oder toter Wölfe, melden Sie bitte während der Dienstzeiten an Ihr Landratsamt.

Außerhalb der Dienstzeiten wenden Sie sich bitte an die Rettungsleitstelle.

Alternativ steht auch das LUPUS Institut zur Meldung von auffälligen und toten Wölfen unter der Telefonnummer 035727-57762 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Anfragen bzgl. Herdenschutzmaßnahmen können weiterhin an Herrn Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein OT Haßlau unter der Telefonnummer 0151-50551465 oder herdenschutz@klausnitzer.de gerichtet werden.“