Aktuelles zum sächsischen Wolfsvorkommen

04.04.2014:

Aktuell sind in Sachsen 10.5 Wolfsfamilien oder -paare sicher nachgewiesen Daubitz, Nochten, Milkel, Niesky, Dauban, Seenland, Rosenthal, Kollm, Königsbrücker Heide und Hohwald (siehe hier). Das Spremberger Rudel hat sein Territorium sowohl auf brandenburgischem als auch auf sächsischem Gebiet. Im Monitoring der letzten Monate haben sich zudem die Hinweise darauf verdichtet, dass es in der Laußnitzer Heide ein weiteres Territorium gibt. Hier wurden genetische Proben von zwei markierenden Wölfen gesammelt – die Untersuchungsergebnisse stehen aber noch aus. Im Brandenburger Teil der Lausitz schließen sich weitere Territorien an. In der Annaburger Heide, im Dreiländereck Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen, lebt ebenfalls ein Wolfsrudel.

Durch Genetikproben aus dem Biehainer Forst östlich von Niesky ist bekannt, dass das polnische Ruszow Rudel sein Territorium zum Teil auch auf sächsischer Seite hat (nicht auf der Karte dargestellt).

Genetischen Proben die bei einem Übergriff auf eine Schafherde in Obercarsdorf (Sächsische Schweiz – Osterzgebirge) Ende Oktober 2013 genommen wurden, belegen, dass ein Wolf die Schafe getötet bzw. verletzt hat. Es handelt sich dabei um einen Nachkommen des polnischen Wymiarki-Rudels aus dem Niederschlesischen Wald. Dieses Rudel wurde von einem männlichen Nachkommen des Daubitzer Rudels gegründet. Bei einem zweiten Übergriff auf eine Schafherde im Februar 2014 in der Gemeinde Klingenberg konnte die Genetik keine Klarheit über den Verursacher bringen. Lediglich der Fuchs konnte als Nachnutzer bestätigt werden. Der Wolf kann auf Grund der sonstigen Fundumstände nach wie vor als Täter nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestätigt werden.

Damit bleibt weiterhin unklar, ob sich in dieser Region ein Wolf dauerhaft etabliert hat oder dieser bereits weiter gewandert ist.

Nachdem die Wölfe im Januar/ Februar ihre jährliche Paarungszeit hatten, steht nun Ende April, Anfang Mai die Geburt der diesjährigen Wolfswelpen an. Wölfe haben eine Tragezeit von 63 Tagen.

Herdenschutz:

2014 gingen bisher 8 Meldungen zu vermuteten Nutztierschäden durch Wolfsübergriffe im Freistaat Sachsen ein, davon konnte in 3 Fällen der Wolf als Verursacher festgestellt bzw. nicht ausgeschlossen werden. Bei diesen drei Fällen wurden insgesamt 4 Schafe getötet. In allen drei Fällen waren die Tiere nicht oder unzureichend geschützt.

Diese Vorfälle fanden alle innerhalb des sogenannten Fördergebietes (Wolfsgebiet + 30 km Umkreis) statt. Hier haben Nutztierhalter die Möglichkeit sich Herdenschutzmaßnahmen fördern zu lassen. Für Fragen zu Schutzmaßnahmen und zu Fördermöglichkeiten stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger vom Staatsbetrieb Sachsenforst unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Tote Wölfe:

Bisher wurden 2014 zwei tote Wölfe gefunden. Anfang Januar 2014 wurde auf der A4 (Görlitz – Dresden) zwischen den Anschlußstellen Niederseifersdorf und Weißenberg ein männlicher Wolfswelpe überfahren.

Am 28.03.2014 wurde bei Weißkeißel (Landkreis Görlitz) ein toter Wolf gefunden. Der Wolf starb an einer Schussverletzung. Der Landkreis stellte Strafanzeige und die Polizei ermittelt (Kontaktbüro berichtete).

Bitte melden Sie Wolfshinweise (Spuren, Kot, Sichtungen, Risse) an das Landratsamt Ihres Landkreises, an das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz" (Tel. 035772/ 46762, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder an LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und –forschung in Deutschland (Tel. 035727/ 57762, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Keine Wolfstransporte nach Deutschland

30.01.2014:

In letzter Zeit mehren sich die Gerüchte, es würden Wölfe in Deutschland ausgesetzt um der Wolfspopulation nach zu helfen. Zuletzt wurde in der aktuellen Ausgabe (2/2014) der Jagdzeitschrift „JÄGER“ berichtet, dass ein Bundespolizist der Redaktion gegenüber die Meldung eines gestoppten Transporters mit lebenden Wölfen an der polnischen Grenze bestätigt hätte.

Die Bundespolizei Berlin/Brandenburg, sowie die Polizeidirektion Görlitz, konnten solche Vorkommnisse dem Sächsischen Wolfsmanagement gegenüber nicht bestätigen. Die Prüfung in ihrem Zuständigkeitsbereich ergab laut Pressestelle der Polizeidirektion Berlin, dass keine Feststellungen von Wolfs- bzw. Luchstransporten, weder mit osteuropäischen noch anderweitigen Transportern, bekannt und aktenkundig sind. Auch die Nachbarbehörden, Bundeszollverwaltung und Landespolizei Brandenburg, konnten einen solchen Sachverhalt nicht bestätigen.

Unter folgendem Link finden Sie die offizielle Stellungnahme der Polizeidirektion Berlin zu dem Thema

Aktuelle Informationen Wolfsvorkommen

14.01.2014:

Aktuell sind in der Lausitz 15 Wolfsfamilien oder -paare nachgewiesen (siehe hier); zehn davon in Sachsen (Daubitz, Nochten, Milkel, Niesky, Dauban, Seenland, Rosenthal, Kollm, Königsbrücker Heide und Hohwald). Vier Territorien (Welzow, Zschorno, Lieberose und Seese) befinden sich im brandenburgischen Teil der Lausitz. Das Spremberger Rudel hat sein Territorium sowohl auf brandenburgischem als auch auf sächsischem Gebiet.

In der Annaburger Heide, im Dreiländereck Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen, gibt es seit Herbst 2010 immer mal wieder bestätigte Hinweise auf einen Wolf. 2013 konnten dort Welpen nachgewiesen werden.

Im Jahr 2013 gab es zwei Neuetablierungen (Kollmer Rudel und Rosenthal-Paar) in Sachsen. Im Rahmen des Wolfsmonitorings wurde in zwölf Lausitzer Wolfsterritorien Nachwuchs bestätigt: Daubitz, Niesky, Nochten, Dauban, Milkel, Kollm, Seenland, Hohwald, Königsbrück, Spremberg, Welzow und Lieberose. Insgesamt konnten 45 Welpen nachgewiesen werden.

Das Lausitzer Wolfsgebiet, das sich von Sachsen bis in den Süden von Brandenburg erstreckt, umfasst aktuell eine Größe von etwa 4.500 km2. Wölfe sind territoriale Tiere, d.h. ein Wolfspaar verteidigt sein Revier gegenüber anderen Wölfen. Diese Reviere sind in der Regel zwischen 150 und 350 km2 groß.

Ein Wolfsrudel ist meist eine Kleinfamilie bestehend aus einem Elternpaar und dessen Nachkommen der letzten zwei Jahre (Welpen und Jährlinge). Die meisten Jungwölfe wandern im Alter von 1 bis 2 Jahren aus ihrem elterlichen Rudel ab, um ein eigenes Revier zu finden.

Durch diese Lebensweise verteilen sich vergleichsweise wenige Wölfe auf großer Fläche. Man geht von ca. 2-3 Wölfen pro 100 km2 aus; vergleichbare Zahlen sind aus anderen Wolfsgebieten in Mitteleuropa bekannt.

Herdenschutz:

2013 gingen 33 Meldungen von Nutztierschäden im Freistaat Sachsen ein, in 21 Fällen konnte der Wolf als Verursacher festgestellt bzw. nicht ausgeschlossen werden. Bei diesen 21 Fällen wurden insgesamt 50 Nutztiere getötet bzw. vermisst und sechs weitere verletzt. In 13 der 21 Fällen waren die Tiere nicht oder unzureichend geschützt. In 8 Fällen wurde Schadensausgleich gezahlt, insgesamt eine Summe von 3.135,38 Euro.

Voraussetzung für einen finanziellen Ausgleich im Schadensfall ist die Einhaltung eines entsprechenden Mindestschutzes durch den Tierhalter.

Für einen effektiven Schutz gegen Wölfe haben sich mindestens 90 cm hohe, handelsübliche Elektrozäune (z.B. Flexinetze oder Litzenzäune) bewährt. Litzenzäune sollten aus mindestens 5 Litzen bestehen. Der Abstand zwischen den Litzen bzw. der untersten Litze und dem Boden sollte dabei 20 cm nicht überschreiten.

Zusätzlich haben Nutztierhalter im Fördergebiet die Möglichkeit sich Herdenschutzmaßnahmen fördern zu lassen. Im Jahr 2013 wurden € 28.927,14 zur Förderung von Präventionsmaßnahmen gezahlt.

Für weitere Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zu Fördermöglichkeiten stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger vom Staatsbetrieb Sachsenforst unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung

Tote Wölfe:

Im letzten Jahr wurden im Freistaat Sachsen 4 Wölfe überfahren und ein weiterer wurde illegal geschossen. Vier der Wölfe waren Welpen und in einem Fall handelte es sich um die ehemalige Nochtener Fähe „Einauge", welche mit 12 oder 13 Jahren die bisher älteste freilebende Wölfin in Deutschland war.

Am 02. Januar 2014 wurde auf der A4 (Görlitz – Dresden) zwischen den Anschlußstellen Niederseifersdorf und Weißenberg ein männlicher Wolfswelpe überfahren.

Der Welpe war für die Jahreszeit relativ klein und hatte Räude. Zurzeit gibt es in Sachsen nur im Nochtener Wolfsrudel Hinweise auf Räude bei den Wölfen. Noch ist unklar aus welchem Rudel das Tier stammt – dies müssen genetische Untersuchungen zeigen.

Bitte melden Sie Wolfshinweise (Spuren, Kot, Sichtungen, Risse) an das Landratsamt Ihres Landkreises, an das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz" (Tel. 035772/ 46762, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder an LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und –forschung in Deutschland (Tel. 035727/ 57762, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Aktuelle Informationen zum Lausitzer Wolfsvorkommen

12.11.2013:

Wolfsvorkommen

In der sächsisch-brandenburgischen Lausitz sind derzeit vierzehn Wolfsrudel bzw. –paare (Daubitz, Nochten, Niesky, Dauban, Kollm, Milkel, Seenland, Königsbrück, Hohwald, Spremberg, Welzow, Zschorno, Seese, Lieberose) und ein weiteres Gebiet mit mindestens einem sesshaften Wolf nachgewiesen (Rosenthal). (aktuelle Verbreitungskarte)

Das Kollmer Rudel in der Hohendubrau konnte Ende Juli 2013 nachgewiesen werden. Der im Rahmen einer Managementmaßnahme besenderte Wolf MT5 („Timo“) aus dem Nochtener Rudel hat hier mit einer Partnerin eine neue Wolfsfamilie gegründet. Die Telemetriedaten der im Rahmen des Projektes Wanderwolf besenderte Wölfin FT7 „Marie“ aus dem Milkeler Rudel zeigen, dass sie im Bereich zwischen Königswartha und der Königsbrücker Heide (Raum Rosenthal) ein eigenes Revier etabliert hat. Noch ist unklar, ob sie von einem Partner und/oder Welpen begleitet wird (mehr Informationen dazu hier).

Bis jetzt konnte für das Jahr 2013 im Rahmen des Wolfsmonitorings in elf Lausitzer Wolfsterritorien Reproduktion bestätigt werden: Daubitz, Niesky, Nochten, Dauban, Milkel, Kollm, Seenland, Hohwald, Königsbrück, Spremberg und Lieberose. Insgesamt konnten 43 Welpen nachgewiesen werden. Hierbei handelt es sich um Mindestzahlen.

Ende Oktober wurden bei Obercarsdorf im Osterzgebirge sieben Schafe mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf getötet bzw. verletzt. Dies ist der erste bestätigte Beleg eines Wolfes in diesem Gebiet. Noch ist unklar ob sich dort Wölfe dauerhaft etabliert haben oder ob es sich um einen durchziehenden Wolf auf der Suche nach einem eigenen Revier handelt.

 

Tote Wölfe

Anfang November (07.11.13) wurde südlich von Weißwasser ein Wolfswelpe des Nochtener Rudels überfahren. Es handelt sich dabei um einen weiblichen Welpen des aktuellen Wurfs.

Während die Polizei den Unfall aufnahm näherte sich ein zweiter Wolfswelpe der Unfallstelle und zog sein totes Geschwistertier vom Straßenrand Richtung Wald. Wie die Videoaufnahme mit dem Handy des Polizeibeamten belegt, begann der zweite Wolf dann vom toten Wolf zu fressen, nachdem er die schützende Deckung erreicht hatte.. Anschließend vergrub er den Kadaver auf einem Brandschutzstreifen. Als sich Polizeibeamten dem Kadaver näherten knurrte der Wolf, zeigte aber kein aggressives Verhalten gegenüber den Beamten. Bei Ankunft der Biologen des Wildbiologischen Büro LUPUS war der Wolf nicht vor Ort, zeigte sich wenig später in der Nähe des vergrabenen Kadavers. Durch lautes Rufen ließ das Tier sich wieder verjagen.

Aus anderen Ländern mit Wolfsvorkommen gibt es wenige Erfahrungen mit dem Verhalten, dass Wölfe ihre Artgenossen vergraben bzw. anfressen. Das Verhalten des zweiten Jungwolfes ist ungewöhnlich und lässt sich schwierig interpretieren. Die vermutlich starke Bindung zu seiner Schwester kann dazu geführt haben, dass der Wolf die Anwesenheit der Menschen in Kauf genommen hat um die Schwester in „Sicherheit“ zu bringen. Allerdings zeigte der Wolf den Menschen gegenüber trotzdem Vorsicht und Unbehagen und kein aggressives Verhalten, wie Filmaufnahmen vor Ort belegen.

Neben diesem Wolfswelpen gab es im Jahr 2013 noch drei weitere Totfunde von Wölfen.

 

Nutztierschäden

Seit Januar 2013 wurden dem Sächsischen Wolfsmanagement bislang 28 Vorfälle mit Nutztierschäden gemeldet. Davon konnte in 19 Fällen der Wolf als Verursacher festgestellt bzw. nicht ausgeschlossen werden. Bei diesen 19 Fällen wurden insgesamt 44 Nutztiere getötet und sechs weitere verletzt. In 13 der 19 Fälle waren die Nutztiere nicht oder unzureichend geschützt.

Wölfe können durch wiederholte Erfahrung an unzureichend geschützten Schafen lernen, dass diese deutlich einfacher zu erbeuten sind als Rehe, Hirsche oder Wildschweine. Mit handelsüblichen, mindestens 90 cm hohen Elektrozäune (z.B. Flexinetze oder Litzenzäune) oder Festkoppeln von mind. 120 cm Höhe und festem Bodenabschluss können Schaf- und Ziegenhalter ihre Tiere in den meisten Fällen effektiv schützen.

Aktuelles zum Lausitzer Wolfsvorkommen

31.07.2013:

Wolfsvorkommen

Aktuell leben vierzehn Wolfsfamilien oder -paare in der Lausitz; neun davon in Sachsen, vier in Brandenburg und ein Rudel (Spremberg) hat sein Territorium sowohl auf brandenburgischem als auch auf sächsischem Gebiet.

In Sachsen konnte Ende Juli 2013 ein neues Wolfsrudel nachgewiesen werden. Der im Rahmen einer Managementmaßnahme besenderte Wolf MT5 („Timo“) aus dem Nochtener Rudel hält sich seit Anfang des Jahres unweit der A4 im Süden des ehemaligen Daubaner Wolfterritoriums auf (Kontaktbüro berichtete). Durch die Besenderung der Daubaner Fähe (FT9, „Frieda“) fiel auf, dass das Daubaner Rudel die Gebiete rings um die Hohe Dubrau offensichtlich nicht mehr nutzt, sondern sein Territorium nach Nord-West verschoben hat. Zwischen dem Daubaner Territorium und der A4 hat nun MT5 („Timo“) eine eigene Familie gegründet, wie Fotofallenaufnahmen eines Welpen aus diesem Gebiet zeigen. Die neue Wolfsfamilie erhielt die Bezeichnung „Kollmer Rudel“.

Bis jetzt konnte für das Jahr 2013 im Rahmen des Wolfsmonitorings in acht Lausitzer Wolfsrudeln Reproduktion bestätigt werden: Daubitz, Niesky, Nochten, Dauban, Milkel, Kollm, Seenland und Spremberg. Für eine Angabe der Anzahl von Welpen pro Rudel ist es noch zu früh.

In den Sommermonaten liegt der Schwerpunkt des Wolfsmonitorings auf der Suche nach Welpenhinweisen. Es wird dabei versucht, die Bestätigung des Wolfsnachwuchses in Form von dokumentierten Spuren, Fotos oder Filmaufnahmen zu erbringen. In Sachsen erfolgt das Wolfsmonitoring entsprechend des Managementplans für den Wolf.

Tote Wölfe

Im Jahr 2013 wurden bislang zwei Wölfe tot aufgefunden. Mitte Januar starb ein Welpe des Nieskyer Rudels auf der B115 nördlich von Niesky (Landkreis Görlitz) bei einem Verkehrsunfall. Mitte März wurde „Einauge“, die alte Wölfin des Nochtener Rudels und vermutlich älteste freilebende Wölfin Deutschlands, bei Mücka (Landkreis Görlitz) tot aufgefunden (Kontaktbüro berichtete).

Nutztierschäden

Von Januar bis Juli 2013 wurden dem Sächsischen Wolfsmanagement zwölf Vorfälle mit Nutztierschäden gemeldet. Davon konnte in fünf Fällen der Wolf als Verursacher festgestellt bzw. nicht ausgeschlossen werden. Bei diesen fünf Fällen wurden insgesamt zwölf Nutztiere getötet und zwei weitere verletzt. In drei der fünf Fälle waren die Nutztiere nicht oder unzureichend geschützt.

Hinweis

Nutztierschäden, Informationen zu toten Wölfen sowie zu Reproduktionsnachweisen werden zeitnah auf der Internetseite des Kontaktbüros (www.wolfsregion-lausitz.de) eingestellt.

 

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