Toter Jagdhund auf Truppenübungsplatz

01.02.2018:

Am 30.01.2018 wurde ein Jagdhund auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz tot aufgefunden. Der Hund entfernte sich während eines Waldaufenthaltes vom Hundehalter, verfolgte Wild und kehrte nicht mehr zurück. Da das Halsband des Hundes mit einem GPS Sender versehen war, konnte dieser wiedergefunden werden. Das Tier war zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Aufgrund der Auffindesituation lässt sich ein Wolf als Täter vermuten. Genetikproben sollen darüber Aufschluss geben, ob dies bestätigt werden kann und ob ein Zusammenhang zu den bisherigen Übergriffen auf Haustiere in der Region besteht.

Herkunft des verhaltensauffälligen Wolfes geklärt

24.01.2018:


Das Tier, das Ende Dezember 2017 in Krauschwitz und Weißkeißel (LK Görlitz) zwei Hunde getötet hat und mehrfach in der Nähe von bzw. auf Grundstücken gesichtet wurde, ist - nachdem Fotofallenbilder bereits einen Wolf als Verursacher vermuten ließen - nun auch genetisch als Wolf identifiziert. Der Wolf stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Wymiarki-Rudel in Westpolen. Vor einem Jahr war er im Rahmen des Monitorings kurzzeitig im Kerngebiet des Nochtener Rudels nachgewiesen worden, zu diesem Rudel gehört er jedoch nicht.

Angreifer auf Hunde im Landkreis Görlitz aller Wahrscheinlichkeit nach identifiziert

11.01.2018:

Das Kontaktbüro "Wölfe in Sachsen" und das Landratsamt Görlitz informieren:

Das Tier, dass Ende Dezember 2017 im Landkreis Görlitz zwei Hunde getötet hat, ist aller Wahrscheinlichkeit nach identifiziert. Es handelt sich um einen Wolf, der von einer automatisch auslösenden Wildkamera fotografiert wurde. Das Tier wurde mehrfach in der Nähe von bzw. auf Grundstücken gesichtet.

Zwei Vorfälle mit Hunden im nördlichen Landkreis Görlitz

28.12.2017:

Am 27. und 28. Dezember 2017 wurden dem sächsischen Wolfsmanagement aus den Gemeinden Weißkeißel und Krauschwitz (beides Landkreis Görlitz) zwei Vorfälle gemeldet, bei denen ein Hund verletzt bzw. ein Hund getötet wurde. In beiden Fällen befanden sich die Hunde auf dem Grundstück ihrer Besitzer und die Besitzer sahen auf dem Grundstück ein Tier, welches sie als wolfsähnlich beschrieben.

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Achtung

„Auf Grund der Umstrukturierung des Wolfsmanagements im Freistaat Sachsen, ist das Kontaktbüro nur temporär besetzt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung auf unserer Startseite. Der Internetauftritt wird ab Mai wieder aktualisiert.

Terminanfragen für Vorträge, Exkursionen oder Ähnlichem, sowie sonstige Anfragen zu Wölfen in Sachsen, werden ab Mai 2019 an die im Aufbau befindliche Fachstelle Wolf weitergeleitet. Presseanfragen werden beantwortet.

Anmeldungen für die regelmäßigen Informationsveranstaltungen in der Wolfsscheune in Rietschen richten Sie bitte an die Natur- und Touristinformation des Erlichthofes unter der Telefonnummer 035772-40235 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hinweise auf Wölfe sowie Meldungen bzgl. geschädigter Nutztiere, auffälliger oder toter Wölfe, melden Sie bitte während der Dienstzeiten an Ihr Landratsamt.

Außerhalb der Dienstzeiten wenden Sie sich bitte an die Rettungsleitstelle.

Alternativ steht auch das LUPUS Institut zur Meldung von auffälligen und toten Wölfen unter der Telefonnummer 035727-57762 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Anfragen bzgl. Herdenschutzmaßnahmen können weiterhin an Herrn Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein OT Haßlau unter der Telefonnummer 0151-50551465 oder herdenschutz@klausnitzer.de gerichtet werden.“