Wölfe in Sachen

Mit der Rückkehr der Wölfe ergeben sich zumeist viele Fragen bezüglich ihres Vorkommens: Sind in diesem Gebiet Wölfe sesshaft? Um wie viele Wölfe handelt es sich? Woher kommen diese Wölfe? Wie groß ist ihr Territorium?
Hier kommt das Wolfsmonitoring, die wissenschaftliche Datenerfassung über die Wölfe, ins Spiel. Dieses dient der Überwachung des Erhaltungszustandes der Wolfspopulation und somit der Größe und Entwicklung des Wolfsvorkommens. Außerdem liefert es Informationen über die Biologie und Lebensweise der Wölfe. Da Direktbeobachtungen von Wölfen sehr selten sind, sind es meist die indirekten Hinweise die Informationen liefern.

Im Freistaat Sachsen ist das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland (Dipl.-Biol. Gesa Kluth und Dipl.-Biol. Ilka Reinhardt) seit dem Jahr 2002 mit dem wissenschaftlichen Wolfsmonitoring beauftragt. Diese Arbeiten werden im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft vom Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz fachlich betreut und koordiniert.

Um ein flächendeckendes Monitoring zu gewährleisten werden sie dabei von geschulten Mitarbeitern der Landratsämter und des Staatsbetriebs Sachsenforst, sowie weiteren geschulten Personen aus Jagd, Forst und Naturschutz unterstützt. Auch Meldungen von Hinweisen aus der Bevölkerung sind sehr wichtig.

Alle Informationen zu den Wölfen in Sachsen, die vom Kontaktbüro bereitgestellt werden, beruhen auf den Ergebnissen des Monitorings und der Forschung.

Bitte melden Sie alle Hinweise auf Wölfe an das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland oder an Ihr Landratsamt.

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zu:

- Was ist Monitoring? Wozu wird es gebraucht, wie funktioniert die Umsetzung und Bewertung?

- Monitoringmethoden