Wölfe in Sachen

15.05.2013:
"Greta", die Nieskyer Fähe
In den vergangenen Tagen konnten im sächsischen Wolfsgebiet zwei Wölfe durch die Biologinnen vom Wildbiologischen Büro LUPUS im Rahmen des Projektes „Wanderwolf" besendert werden.
Am Donnerstag, den 09.05.2013, wurde die Fähe (weibliches Elterntier) des Nieskyer Rudels gefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Die Wölfin hat die wissenschaftliche Bezeichnung FT8 („Greta") erhalten.

"Frieda", die Daubaner Fähe
Am frühen Dienstagmorgen, den 14.05.2013, konnte auch die Fähe des Daubaner Rudels besendert werden, sie trägt die Bezeichnung FT9 („Frieda").
Die GPS-GSM Sender sollen Daten zur Raumnutzung der Wölfe in Sachsen aber auch zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten von Wölfen in Deutschland liefern.
Die Fangaktion erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mit der Projektgruppe „Wanderwolf", die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), dem Internationalen Tierschutz-Fonds gGmbH (IFAW), dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) besteht.

Aktuell senden nun vier Wölfe Daten an die Biologinnen von LUPUS. Im letzten Jahr wurden zwei Wölfe (eine Jährlingsfähe aus dem Milkeler Rudel, FT7, „Marie") und ein männlicher Welpe des Nochtener Rudels (MT5, „Timo"), mit einem Halsbandsender versehen (das Kontaktbüro berichtete).

10.04.2013:

Wölfin „Marie" hält sich weiterhin im Geburtsrudel auf

Wölfin "Marie" und ihr Stiefvater
Die im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung besenderte junge Wölfin „Marie" (FT7) aus dem Milkeler Wolfsrudel hält sich weiterhin überwiegend im Territorium ihrer Eltern auf. Die mittlerweile 22 Monate alte Wölfin hält immer noch engen Kontakt zu ihrem Geburtsrudel, wie Fotofallenaufnahmen aus dem Februar zeigen. Mit Hilfe der automatischen Kameras wurden nach einander „Marie", ihre Mutter, ihr Stiefvater und vier Welpen fotografiert (Abb.1).
Vom 02. Mai 2012 bis 31. März 2013 nutzte FT7 ein 564 km² großes Streifgebiet* (MCP100**); ohne die wenigen Ausflüge außerhalb des Milkeler Territoriums betrug ihr Streifgebiet 372 km² (siehe Karte 1 und 2). Dieses Gebiet deckt sich zum Großteil mit dem bekannten Milkeler Territorium, das sich von Neschwitz im Süden bis Neustadt / Spreetal im Norden erstreckt.

Weiterlesen: Besenderte Wölfe haben keine neuen Wanderungen unternommen

14.01.2013:
Wölfin „Marie" ist noch zu Hause
Wölfin "Marie" (FT7)

Die besenderte junge Wölfin „Marie" (FT7) aus dem Milkeler Rudel hält sich nach wie vor überwiegend im Territorium ihrer Eltern auf. Lediglich im Mai 2012 und Ende September 2012 unternahm die jetzt 20 Monate alte Wölfin kurze Ausflüge in das Gebiet des Daubaner Rudels. Seitdem blieb sie hauptsächlich innerhalb des bekannten Milkeler Territoriums.
Vom 02. Mai bis 31. Dezember 2012 nutzte FT7 insgesamt ein 480 km² (MCP100*) großes Streifgebiet; ohne ihre Ausflüge ins Daubaner Territorium betrug ihr Streifgebiet 393 km² (siehe Karte 1 und 2).

Die junge Wölfin wurde am 02.05.2012 vom Wildbiologischen Büro LUPUS gefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Die Besenderung erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mit der Projektgruppe „Wanderwolf", die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), dem Internationalen Tierschutz-Fonds gGmbH (IFAW), dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) besteht. Im Rahmen dieses Projektes sollen Daten zur Raumnutzung der Wölfe in Sachsen, aber auch zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten von Wölfen in Deutschland erhoben werden.
Mehr Informationen zu dem Projekt erhalten Sie hier.

 

Besenderter Wolf MT5 erkundet Nachbarterritorium

Der besenderte Wolf MT5, ein männlicher Jungwolf aus dem Nochtener Rudel, hält sich seit der zweiten Oktoberhälfte 2012 überwiegend im Südteil des Daubaner Rudelterritoriums auf. Das Territorium des Daubaner Rudels grenzt südlich an das des Nochtener Rudels an. Mehrfach näherte sich MT5 in den letzten Wochen der A4 im Süden. Nach den vorliegenden Senderinformationen hat er dabei die Autobahn jedoch nicht überquert. Sein Elternterritorium besucht der Jungwolf derzeit nur noch gelegentlich.

Weiterlesen: Neues von den besenderten Wölfen

06.11.2012:
Ende September unternahm die am 02.05.2012 besenderte junge Wölfin „Marie" (FT7) einen kurzen Ausflug in das Gebiet des angrenzenden Daubaner Rudels und kehrte anschließend in ihr elterliches Territorium (Milkeler Rudel) zurück. Dort hält sich die junge Wölfin aus dem Milkeler Rudel nach wie vor auf. Bereits im Mai hatte „Marie" einen kurzen Abstecher in das Daubaner Territorium gemacht.

Vom 02. Mai bis 31. Oktober 2012 nutzte FT7 mit diesen Ausflügen ein 389 km² (MCP100*) großes Streifgebiet*, ohne 311 km². Dieses liegt zum Großteil innerhalb des aus den Telemetriedaten des vorangegangenen BfN-Projektes „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland" bekannten Milkeler Territoriums und erstreckte sich von südlich von Königswartha bis Neustadt / Spreetal im Norden.

Die Jährlingsfähe wurde im Rahmen des Sächsischen Wolfmonitorings vom Wildbiologischen Büro LUPUS gefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Der GPS-GSM Sender soll Daten zur Raumnutzung der Wölfe in Sachsen aber auch zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten von Wölfen in Deutschland liefern.
Die Besenderung erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mit der Projektgruppe „Wanderwolf", die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), dem Internationalen Tierschutz-Fonds gGmbH (IFAW), dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) besteht.
Mehr Informationen zu dem Projekt erhalten Sie hier.

16.08.2012:
Die am 02.05.2012 im Auftrag vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und der Projektgruppe „Wanderwolf" besenderte junge Wölfin aus dem Milkeler Rudel hält sich nach wie vor in ihrem elterlichen Territorium auf.

Die Jährlingsfähe wurde im Rahmen des Sächsischen Wolfmonitorings vom Wildbiologischen Büro LUPUS gefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Sie erhielt die Bezeichnung FT8 („Marie"). Der GPS-GSM Sender soll Daten zur Raumnutzung der Wölfe in Sachsen aber auch zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten von Wölfen in Deutschland liefern.

Vom 02. Mai bis 31. Juli 2012 nutzte FT8 ein 332 km² (MCP100*) großes Streifgebiet. Dieses liegt zum Großteil innerhalb des aus den Telemetriedaten des vorangegangenen BfN-Projektes „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland" bekannten Milkeler Territoriums und erstreckte sich von südlich von Königswartha bis Neustadt / Spreetal im Norden (siehe Karte).

„Marie" wurde 2011 geboren und war eines von mind. sechs Geschwistern. Der aktuelle Rüde des Milkeler Rudels ist nicht der leibliche Vater von „Marie". Dieser wurde im Februar 2012 schwerkrank gefunden und nach tierärztlicher Diagnose mit behördlicher Genehmigung eingeschläfert.
Kurze Zeit später wurde bereits ein neuer Rüde im Revier nachgewiesen und 2012 gibt es wieder neuen Nachwuchs im Milkeler Rudel.

Mehr Informationen zu dem Projekt "Wanderwolf" erhalten Sie hier.

* MCP100 = die durch die Verbindung der äußeren Lokationen entstandene Fläche.