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12.April 2010: Über Ostern (am 2. und 3. April) wurden vom Wildbiologischen Büro LUPUS im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zwei Wölfe im sächsischen Wolfsgebiet gefangen und mit Halsbandsendern ausgestattet. Es handelt sich um eine junge Wölfin (11 Monate) aus dem Nochtener Rudel und deren Mutter.

Vorrangiges Ziel der BfN-Studie ist es, Erkenntnisse über das Ausbreitungs- und  Abwanderungsverhalten von Wölfen in Deutschland zu gewinnen. Jungwölfe verlassen meist  im Alter von 1-2 Jahren das Revier der Eltern, um ein eigenes Territorium zu finden. Sie können sehr weite Wanderungen zurücklegen, deren Verlauf mithilfe der GPS-GSM-Sender verfolgt werden kann. Altwölfe leben dagegen standorttreu, wobei die Größe und genaue Lage der Territorien von Jahr zu Jahr variieren können. Mittels der besenderten Altwölfin können nun zusätzlich Daten zur räumlichen und zeitlichen Revier-Nutzung gesammelt werden, die zu einem besseren Verständnis der Habitatwahl von Wölfen in der Kulturlandschaft beitragen.

Weiterlesen: Zwei weitere Wölfe erfolgreich besendert

18. Dezember 2009: Von dem bis nach Weißrussland gewanderten Wolf „Alan“ werden keine GPS-Signale mehr empfangen. Der am 13.03.09 besenderte Jungwolf des Nochtener Rudels hatte Ende April sein Elternterritorium in der Lausitz verlassen und in ca. zwei Monaten Polen durchquert. Zuletzt hielt sich der Rüde im Grenzgebiet zwischen Weißrussland und Litauen auf. Vor einigen Wochen fiel der Sender aus. Ob es sich um einen technischen Defekt handelt, oder ob der Wolf getötet wurde, ist unbekannt.

Weiterlesen: Wolf "Alan" sendet nicht mehr

01. 09.2009: Der am 13.03.09 im Nochtener Rudel besenderte Wolf „Alan“ ist nach Litauen gewandert. Ende April hatte der einjährige Wolf sein Elternterritorium in der Lausitz verlassen und in ca. zwei Monaten Polen durchquert. Nach einem kurzen Aufenthalt in Weißrussland Ende Juni, hielt er sich sechs Wochen lang im Augustow-Wald in Nord-Ost Polen an der Grenze zu Weißrussland auf. Mitte August überquerte der Rüde die Grenze zu Weißrussland erneut und wanderte Ende voriger Woche von dort nach Litauen.

Weiterlesen: Wolf "Alan" in Litauen

03.07.2009: Der Anfang März im Nochtener Rudel besenderte Wolf „Alan“ hat am 30. Juni die EU-Grenze zwischen Polen und Weißrussland überquert. Zuletzt befand er sich auf weißrussischem Gebiet nahe der Litauischen Grenze. Davor verweilte der junge Rüde fast drei Wochen im Nord-Osten Polens, westlich des Biebrza-Nationalparkes. Seit 10 Tagen ist er wieder auf Wanderschaft. In dieser Zeit hat er den Augustow-Wald durchwandert, in dem nach Angabe der polnischen Wissenschaftler mehrere Wolfsrudel leben, und anschließend die Grenze zu Weißrussland überquert. Damit befand er sich am 30.Juni 670 km Luftlinie nordöstlich des Territoriums seiner Eltern.

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19.06.2009: Besenderter Wolf aus der Lausitz hält sich im Nordosten Polens auf
Der Anfang März im Nochtener Rudel besenderte Wolf „Alan“, verweilt seit knapp drei Wochen in einem Gebiet im Nordosten Polens etwa 90 km vor der Grenze zu Weißrussland. Der junge Wolfsrüde hatte vor acht Wochen sein Elternrudel verlassen und wanderte mehr als 1000 km bis in den Nordosten Polens. Dort beginnt das Verbreitungsgebiet der baltischen Wolfspopulation. 

Weiterlesen: Wolf "Alan" an der Grenze zu Weißrussland