Wölfe in Sachen

seenland_
"Mona" - eine Jungwölfin aus dem Seenland-Rudel
19.04.2010: In der Nacht vom 17. zum 18.04. wurde vom Wildbiologischen Büro LUPUS im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) eine ca. 11 Monate alte Jungwölfin aus dem Seenland-Rudel (sächsisches Wolfsgebiet) gefangen und mit einem GPS-GSM Halsbandsender ausgestattet. Neben dem wissenschaftlichen Bezeichnung FT4 hat sie den Namen „Mona“ erhalten.

Vor zwei Wochen wurden bereits zwei Lausitzer Wölfe besendert – eine 11 Monate alte Jungwölfin des Nochtener Rudels („Lisa“) und ihre Mutter („Nochtener Wölfin“).
Von den drei im Vorjahr besenderten Wölfen (Karl, Alan, Rolf) werden noch von dem ca. zweijährigen Wolfsrüden „Karl“ Signale empfangen. Dieser stammt ebenfalls aus dem Nochtener Rudel. Er hat sein Elternrevier inzwischen verlassen und hält sich überwiegend in einem Gebiet auf, das zum nördlichen Teil des Milkeler Territoriums zählt. Sein Bruder „Alan“ war im Alter von einem Jahr abgewandert und über 1500 km weit bis nach Litauen / Weißrussland gelaufen.
Aktuell haben die Wissenschaftler vier Wölfe „am Sender“.